Sonntag, 20. Juli 2008

Mein erster Round the World Trip

Heute werde ich das erste mal in einer Zeitmaschine fliegen – es ist der Beginn meiner Round the World Reise. Der erste Flug geht von Sydney nach San Francisco – Flugzeit 13 Stunden, aber Zeitverschiebung 17 Stunden. Das heisst ich komme 4 Stunden frueher an als ich losgeflogen bin – zumindest in der Theorie.

Ich war also puenktlich am Flughafen, kurz noch in der Qantas Lounge Mittagessen und bereits um 13:25 auf dem Oberdeck der 747. Es war das erste mal, dass ich „oben“ mitfliegen durfte.

Die Beinfreiheit ist ca. 2,50 Meter, da ich direkt am Notausgang gesessen bin. Gegen Abflugzeit kam die Durchsage, dass sich der Abflug um ca. eine Stunde verzoegert, da die Klimaanlage ausgefallen war und die Toiletten noch nicht abgepumpt waren. Naja, egal ... ich hatte ja was zu lesen. Nach jedoch einer knappen Stunde bin ich dann doch aus dem Flieger, da es wirklich langsam zu warm wurde. Nach 2 weiteren Verschiebungen hatten wir dann 3,5 Stunden Verspaetung. Also Abflug um 17:25 und Ankunft in SFO um 13:15.

In SFO angekommen, bin ich mit einer Kollegin von shopping.com, die zufaellig im selben Flieger war, in die City reingefahren. Sie hat mich netterweise an meinem Hotel in Downtown abgesetzt. Knapp eine Stunden spaeter hab ich mich bereits mit Ute getroffen, und wir sind in Richtung Fishermans Wharf gebummelt. Abends gegen 10 Uhr waren wir im Foreign Cinema in der 21st Mission Street und danach noch in einem ziemlich beschissenen Club – dem Holy Cow. Nach einer anstrengenden Jagd nach einem Taxi war ich dann gegen 4.30 im Bett.

Dienstag, 15. Juli 2008

Es ist vollbracht!

Jetzt ist unsere Wohnung endlich komplett aufgeräumt!

Nicht das wir das auch ohne Antrieb von außen geschafft hätten, aber es ist schon ein großes Argument aufzuräumen, wenn sich das komplette Team von Thomas zu einem Arbeitstag außerhalb des Büros, nämlich bei uns, angesagt hat.

So „Kleinigkeiten“ wie Werkzeuge sind verräumt, die Leinwand hängt und „Kruscht“ ist in den Schränken verstaut.

Zur Belohnung habe ich uns Tafelspitz mit Kartoffeln, Meerrettichsauce und Rote Beete gekocht. Aber auch die Zutaten vom „Soup Pack“ sind hier ein bisschen anders als in Deutschland. Die Australier verwenden zum Suppe kochen Petersilienwurzel, Selleriestangen, Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten und Kohlrabi. Schmeckt auch sehr gut, obwohl ich es mir nicht habe nehmen lassen noch eine Sellerieknolle und Petersilie zusätzlich zu kaufen und die Kartoffeln weg zu lassen.

Und weil der Tag schon so erfolgreich verlief, ging es dann mit einem netten Kaffeeklatsch mit Filiz und Gerd weiter.

Die zwei waren bei uns um die Ecke bei Ikea und haben von dort Rhabarberkuchen und eine Kalorienbombe mit Schokolade, Nüssen und Buttercreme mitgebracht.

Sonntag, 6. Juli 2008

Fleissige Helferlein

Nachdem Thomas drei Tage diese Woche daheim mit seiner Erkältung im Bett lag, war ich dran im Bett zu liegen.

Aber wenn man so nette Geister im Freundeskreis hat, die einen verwöhnen, lässt es sich ganz gut aushalten.

Thomas hatte sich einen Scooter ersteigert, den er heute mit Gerd und einem Anhänger abholen wollte.

Filiz hat mir in der Zwischenzeit Gesellschaft geleistet und damit wir nicht verhungern ganz viel zu essen mitgebracht. Ein rustikales Bauernbrot vom deutschen Bäcker, einen Nudelsalat, Tzatziki, einen CousCous-Salat, Babykartoffeln und einen gemischten grünen Salat.

Thomas hatte noch Porterhouse-Steaks und Hamburger besorgt, was wir dann später grillen wollten.

Britta und Michael waren auch gerade in der Nähe und so haben wir die zwei spontan zum Essen eingeladen. Filiz hatte ja genug für eine ganze Kompanie mitgebracht.

Nachdem Gerd und Thomas erfolgreich wieder da waren, ging`s dann endlich los mit Grillen und Essen.

Das Beste für mich war, ich durfte nichts machen, nur auf meinem Stuhl sitzen und mich rundum verwöhnen lassen. Um mich herum wuselten alle, deckten den Tisch, bereiteten das Essen vor und räumten später sogar alles wieder auf.

Was für ein Service!

Mittwoch, 25. Juni 2008

Verkorkste Spätzle und eine herrliche Aussicht


Heute hatte ich mal richtig Lust auf Gulasch mit Spätzle. Das Fleisch dazu ist einfach zu bekommen, leider aber nicht das passende Mehl für die Spätzle.

Nachdem mein Marmorkuchen vor kurzem ja schon nicht so war wie ich es erwartet hatte, sollte das bei meinen Spätzle anders laufen.

Ich habe festgestellt, dass das Mehl, das ich für den Kuchen verwendet habe,bereits Backpulver enthält. Aha, das muss für mein Vorhaben nicht sein.

Ich habe mir also im Supermarkt nochmals alle Mehlsorten, die es gibt, und davon gibt es nicht wirklich viele, genau angeschaut und mich dann für ein ganz ordinäres Mehl entschieden.

Da ich so Hunger hatte und schnell was essen wollte, habe ich mich für die Spätzlepresse entschieden anstatt die Spätzle zu schaben.

Das war keine gute Idee.

Der Teig kam nämlich nicht wie ein „zäher“ Faden aus der Presse sondern in einem großen Klumpen. Ich habe noch versucht zu retten was zu retten war und habe immerhin noch dicke Knöpfle daraus machen können.

Das nächste Mal probiere ich mal die „Schabvariante“, und wenn das auch nichts wird, dann hätte ich gerne Mehl aus Deutschland.

Zum Trost habe ich mein Mittagessen auf der Terrasse bei herrlich blauem Himmel zu mir genommen und unsere wunderschöne Aussicht genossen.