Montag, 30. März 2009

Mia auf Deutschem Boden


Mia war heute zum ersten Mal auf Deutschem Boden, was ihr sichtlich Freude bereitet hat. Sie schaute interessiert durch die Gegend und hat ohne zu murren mit Mami und Papi gewartet.
Wir haben heute den Reisepass für Mia beantragt, denn wir wollen Mia ja auch mal zeigen wo ihre Eltern herkommen.

Mal schauen wie lange das dauert bis wir den Pass haben.

Es war schon reichlich spannend und aufregend die australische Geburtsurkunde zu bekommen. Ohne dieses Dokument gibt es nämlich keine Deutsche Geburtsurkunde und erst recht keinen Reisepass.
Normalerweise dauert es neun Wochen bis man die von uns ausgesuchte Geburtsurkunde bekommt. Man kann neben der Standard-Geburtsurkunde nämlich auch Design-Urkunden bekommen. Wir haben uns, für die Kleine als Erinnerung, ein Motiv mit Harbour Bridge und Opera House ausgesucht.

Na ja, und das sollte dauern.

Allerdings bekam ich relativ schnell einen Anruf von dem hiesigen Standesamt wegen einer Nachfrage und bei diesem Telefonat wurden mir zugesagt, die Urkunden in der nächsten Woche zu erhalten.

Aber Pustekuchen!

Drei Wochen später war immer noch nichts da und ich fragte daraufhin beim Amt nach.
Dann sagte man mir, daß es doch neun Wochen dauern würde, bis alles gedruckt ist.
Lustigerweise war ein Zertifikat aber schon gedruckt und so kamen wir auf die Idee, das einfach im Standesamt abzuholen.

Also hat sich Thomas auf seinen Roller geschwungen und ist in die Stadt gefahren.
Und siehe da, Thomas hat das bereits gedruckte Dokument bekommen und das noch ausstehende wurde innerhalb von zwei Minuten schnell ausgedruckt.
Warum das jetzt auf dem normalen Weg neun Wochen dauert ist mir zwar nicht ganz klar, aber wie heißt es hier immer so schön?

"No wories!"

Sonntag, 15. März 2009

Urlaub in Jervis Bay








Nach ein paar Wochen mit Mia daheim, hatten wir mal Lust an einem anderen Ort Windeln zu wechseln und die Kleine in den Schlaf zu schuckeln.

Unsere Kurzreise führte uns nach Jervis Bay, was etwa 250 km südlich von Sydney liegt. Laut der Beschreibung gibt es hier die weißesten Strände auf der ganzen Welt.

Und ich glaube, das stimmt.

Wir haben uns ein Motel in Huskisson ausgesucht, einem kleinen verschlafenen Örtchen mit tollen Spazierwegen direkt am Strand und einem super Frühstücksrestaurant.

Der Kleinen und dem Papa hat es sehr gut gefallen, endlich mal am Strand schlafen und essen, und die Mama war mehr eingespannt als daheim, weil sie zwischendurch keinen Mittagsschlaf machen konnte und immer aufpassen mußte, daß keiner ihrer Lieblinge abhanden kommt.

Aber trotzdem ein sehr schöner 4-tägiger Ausflug in einer wunderschönen Atmosphäre mit tollem Wetter.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Mia Emily ist da!


Unsere kleine Mia Emily kam am 29.1.2009 um 12.04 Uhr kaiserlich zur Welt.

Thomas war während der Geburt dabei und durfte auch die Nabelschnur durchschneiden.

Ein ganz besonderer Service des Krankenhauses hier ist, daß die Väter im gleichen Zimmer übernachten können wie Mutter und Kind, und so haben wir die erste Nacht als Familie gemeinsam verbracht und die Kleine abwechselnd auf unserer Brust schlafen lassen.

Nach vier Tagen ging`s nach Hause und Mia entdeckt täglich mehr von der großen, weiten Welt. Sie schläft viel und isst fleißig, wächst und gedeiht.

Montag, 26. Januar 2009

Australia Day



Nachdem wir die letzten Tage ordentlich schwitzen mussten, teilweise hatte es über 40 Grad, waren wir doch um eine Abkühlung ganz froh. Heute hatte es nur noch 28 Grad, dafür war es aber bedeckt und schwül, aber immerhin besser auszuhalten wie zuvor.
Für heute waren zu Ehren des Australia Days in der Stadt einige Festivitäten geplant, aber so richtig aufraffen konnten wir uns nicht.
Man braucht ja oft einen Anstoß von außen und so traf es sich wunderbar, dass Filiz mittags anrief und fragte, ob wir zusammen heute Abend ins „ecco“ zum Essen gehen. Au ja, darauf hatten wir nach unserer letzten positiven Erfahrung dort richtig Lust.
Leider hat das Restaurant montags zu und auch der heutige Feiertag stellte keine Ausnahme dar.
Also musste eine Alternative her.
Ich hatte dann Gelüste auf deutsche Küche und so sind wir abends nach Manly gefahren, weil praktischerweise genau gegenüber von Filiz und Gerd ein „Bavarian Beer Cafe“ ist. Wir hatten keine Parkplatzsorgen, weil wir in der Tiefgarage parken konnten und irgendwann gut gefüllte Mägen und auch viel gelacht.